Das CRM System in 10 Punkten erklärt

1. Einleitung: Was ist CRM? Und was ist ein CRM System?

Definition CRM System:
CRM (Customer Relationship Management) steht für Kundenbeziehungsmanagement und bezeichnet eine Strategie zur systematischen Pflege von Kundenbeziehungen. Es beinhaltet die Ausrichtung interner Unternehmensprozesse mittels spezialisierter Software, auch bekannt als CRM System, um sowohl die Neukundengewinnung, als auch die Kundenbindung zu fördern.

Ziel eines CRM-Systems:
Das Hauptziel von CRM besteht darin, eine langfristige und profitable Kundenbasis aufzubauen und zu erhalten. Durch den Einsatz von CRM Systemen können Unternehmen Kundenkontakte verwalten, Informationen über Kundenpräferenzen und -verhalten sammeln sowie Verkaufs- und Marketingaktivitäten effizient koordinieren.

Nachfolgend erklären wir, was ein CRM System ist und wozu es üblicherweise eingesetzt wird.

2. CRM (System): Ein Wort mit zwei Bedeutungen

Auf der technischen Seite bezieht sich CRM auf die Nutzung von Software und Technologien zur Erfassung, Verwaltung und Analyse von Kundeninformationen. CRM Systeme werden eingesetzt, um Kundendaten zu zentralisieren, Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu automatisieren, Kundeninteraktionen zu verfolgen und Datenanalysen durchzuführen. Diese technischen Aspekte ermöglichen es Unternehmen, effizienter mit Kunden zu interagieren und ein besseres Verständnis ihrer Bedürfnisse und Präferenzen zu gewinnen.

Auf der strategischen Seite geht es bei CRM um die Entwicklung einer klaren Kundenbeziehungsstrategie, die darauf abzielt, langfristige und profitable Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen. Dies beinhaltet die Definition von Zielen, die Segmentierung von Kundengruppen, die Festlegung von Kundenservice-Standards, die Implementierung von Kundenbindungsprogrammen und die Gestaltung von personalisierten Marketingkampagnen. Eine effektive CRM-Strategie berücksichtigt die gesamte Kundenreise und sucht nach Möglichkeiten, die Kundenbindung und Kundenzufriedenheit zu steigern.

Die technischen und strategischen Aspekte von CRM ergänzen sich gegenseitig. Die technologischen Tools unterstützen die Umsetzung der strategischen Ziele und ermöglichen es Unternehmen, ihre Kundenbeziehungsstrategie effektiv umzusetzen. Gleichzeitig helfen die strategischen Entscheidungen dabei, den Fokus der technischen Implementierung zu bestimmen und sicherzustellen, dass die eingesetzten CRM Systeme den Zielen des Unternehmens entsprechen.

Insgesamt ist CRM sowohl eine technische als auch eine strategische Initiative, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Kundenbeziehungen zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu steigern und langfristigen Erfolg zu erzielen.


3. Das CRM System & unterschiedliche Ansätze

Es gibt verschiedene CRM-System-Ansätze, die Unternehmen bei der Verwaltung und Pflege ihrer Kundenbeziehungen unterstützen. Hier sind einige der gängigsten Ansätze:

  1. Operatives CRM: Dieser Ansatz konzentriert sich auf die effiziente Durchführung von operativen Aufgaben im Kundenbeziehungsmanagement. Dazu gehören beispielsweise das Erfassen und Verwalten von Kundendaten, die Verfolgung von Kundeninteraktionen, die Verwaltung von Vertriebsprozessen und die Automatisierung von Marketingaktivitäten.
  2. Analytisches CRM: Beim analytischen CRM liegt der Fokus auf der Analyse von Kundendaten, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Unternehmen nutzen dabei fortschrittliche Datenanalysen und -modelle, um Muster im Kundenverhalten zu erkennen, Kundenpräferenzen zu identifizieren und Vorhersagen über zukünftige Kundenaktionen zu treffen. Dadurch können sie ihre Marketing- und Vertriebsstrategien besser auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichten.
  3. Kollaboratives CRM: Der kollaborative Ansatz beinhaltet die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen mit Kunden über verschiedene Kommunikationskanäle. Unternehmen nutzen Technologien wie E-Mail, soziale Medien, Chats oder Online-Communities, um Kundenfeedback zu sammeln, Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Ziel ist es, eine enge Interaktion und Zusammenarbeit mit den Kunden zu ermöglichen.
  4. Strategisches CRM: Das strategische CRM bezieht sich auf die Entwicklung einer umfassenden Kundenbeziehungsstrategie, die langfristigen Erfolg und Profitabilität fördert. Es umfasst die Festlegung von Zielen, die Segmentierung von Kunden, die Gestaltung von Kundenbindungsprogrammen, die Entwicklung von personalisierten Marketingstrategien und die Schaffung einer kundenorientierten Unternehmenskultur. Der strategische Ansatz legt den Rahmen fest, innerhalb dessen operative und analytische CRM-Aktivitäten durchgeführt werden.
  5. Mobiles CRM: Angesichts der wachsenden Bedeutung mobiler Geräte und der mobilen Nutzung haben Unternehmen begonnen, mobile CRM-Lösungen einzusetzen. Mobiles CRM ermöglicht es Mitarbeitern, von überall aus auf Kundendaten zuzugreifen, Kundeninteraktionen zu verfolgen und Vertriebs- und Serviceaktivitäten durchzuführen. Dies erhöht die Flexibilität und Effizienz des Kundenbeziehungsmanagements.

Diese Ansätze können je nach Zielen und Anforderungen eines Unternehmens kombiniert oder einzeln eingesetzt werden. Die Wahl des geeigneten Ansatzes hängt von der Branche, der Unternehmensgröße, den Zielen und der Kundendynamik ab.

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4. Warum ist eine CRM-Strategie für mein CRM System so wichtig?

Eine CRM-Strategie ist von großer Bedeutung, um den vollen Nutzen aus einem CRM System zu ziehen. Hier sind einige Gründe, warum eine CRM-Strategie wichtig ist:

  1. Klare Ziele und Ausrichtung: Eine CRM-Strategie definiert die Ziele und den Zweck des CRM Systems für Ihr Unternehmen. Sie legt fest, was Sie mit dem System erreichen möchten und wie es zur Erreichung Ihrer übergeordneten Unternehmensziele beitragen soll. Eine klare Ausrichtung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass das CRM System die gewünschten Ergebnisse liefert.
  2. Kundenzentrierter Ansatz: Eine CRM-Strategie legt den Fokus auf Ihre Kunden und deren Bedürfnisse. Sie hilft Ihnen, eine kundenzentrierte Kultur in Ihrem Unternehmen zu etablieren und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter sich auf die Kundenzufriedenheit konzentrieren. Dies ermöglicht es Ihnen, personalisierte Angebote, besseren Kundenservice und eine langfristige Kundenbindung anzubieten.
  3. Effiziente Prozesse und Arbeitsabläufe: Eine CRM-Strategie unterstützt die Optimierung Ihrer Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe. Sie hilft Ihnen, die Kundendaten effizient zu erfassen, zu organisieren und zu nutzen. Durch die Automatisierung von Prozessen können Sie Zeit sparen, menschliche Fehler reduzieren und die Produktivität steigern.
  4. Datenmanagement und Analyse: Eine CRM-Strategie legt den Fokus auf die effektive Verwaltung und Analyse von Kundeninformationen. Sie definiert, welche Daten erfasst werden sollen, wie sie gepflegt und analysiert werden können, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Dadurch können Sie fundierte Geschäftsentscheidungen treffen, Trends erkennen und Ihre Marketing- und Vertriebsstrategien kontinuierlich verbessern.
  5. Kundenbindung und Umsatzsteigerung: Eine gut durchdachte CRM-Strategie zielt darauf ab, Kundenbeziehungen zu stärken, die Kundenbindung zu erhöhen und den Umsatz zu steigern. Sie unterstützt gezielte Marketing- und Vertriebsaktivitäten, ermöglicht Cross-Selling- und Upselling-Möglichkeiten und fördert die Identifizierung von lukrativen Kundensegmenten.
  6. Wettbewerbsvorteil: Eine CRM-Strategie kann Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Indem Sie Ihre Kunden besser verstehen, deren Bedürfnisse antizipieren und personalisierte Angebote bereitstellen, differenzieren Sie sich von Ihren Mitbewerbern. Ein effektives CRM System, das in Ihre strategischen Ziele eingebettet ist, kann Ihnen helfen, Ihre Kunden besser zu bedienen und Ihre Position im Markt zu stärken.

Insgesamt ist eine CRM-Strategie entscheidend, um das volle Potenzial Ihres CRM Systems auszuschöpfen. Sie schafft Klarheit, Kundenzentrierung, Effizienz, datenbasierte Entscheidungsfindung und Wettbewerbsvorteile, die zu einem langfristigen Erfolg und Wachstum Ihres Unternehmens beitragen.


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5. Was ist bei der Einführung von CRM Systemen zu beachten?

Bei der Einführung von CRM Systemen gibt es einige wichtige Aspekte, die zu beachten sind. Hier sind einige davon:

  1. Klare Ziele und Strategie: Definieren Sie klare Ziele und eine Strategie für die CRM-Einführung. Legen Sie fest, was Sie mit dem System erreichen möchten und wie es zur Erreichung Ihrer Unternehmensziele beitragen soll. Eine gut durchdachte Strategie ist der Schlüssel, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
  2. Benutzerorientierung: Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse und Anforderungen der Benutzer. Beteiligen Sie Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen, die das CRM System nutzen werden, bereits in der Planungsphase. Stellen Sie sicher, dass das System benutzerfreundlich ist und den Arbeitsablauf der Benutzer unterstützt. Schulungen und Schulungsmaterialien können helfen, die Akzeptanz und den Erfolg des CRM Systems zu verbessern.
  3. Datenqualität und Datenmigration: Überprüfen Sie die Qualität Ihrer vorhandenen Kundendaten und führen Sie gegebenenfalls eine Datenbereinigung durch, bevor Sie sie ins neue CRM System migrieren. Stellen Sie sicher, dass die Daten korrekt und vollständig sind, um die Effektivität des Systems sicherzustellen. Planen Sie die Datenmigration sorgfältig, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
  4. Integrationen mit bestehenden Systemen: Berücksichtigen Sie vorhandene Systeme und Anwendungen in Ihrem Unternehmen und stellen Sie sicher, dass das CRM System nahtlos mit ihnen integriert werden kann. Dies kann die Effizienz verbessern und die Datenkonsistenz sicherstellen. Denken Sie an Integrationen mit E-Mail-Systemen, Kalendern, ERP-Systemen und anderen relevanten Tools.
  5. Change Management: Implementieren Sie ein effektives Change-Management-Programm, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter das CRM System akzeptieren und erfolgreich nutzen. Kommunizieren Sie die Vorteile des Systems, bieten Sie Schulungen und Unterstützung an und fördern Sie eine Kultur des Wissensaustauschs und der Zusammenarbeit.
  6. Kontinuierliche Optimierung: Eine CRM-Einführung ist ein fortlaufender Prozess. Überprüfen Sie regelmäßig die Leistung des Systems, sammeln Sie Feedback von Benutzern und passen Sie Ihre Strategie und Prozesse bei Bedarf an. Die kontinuierliche Optimierung ermöglicht es Ihnen, das CRM System an die sich ändernden Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen und den maximalen Nutzen daraus zu ziehen.

Die Einführung eines CRM Systems erfordert sorgfältige Planung, eine klare Strategie und die Einbeziehung aller relevanten Akteure. Indem Sie diese wichtigen Aspekte berücksichtigen, legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche CRM-Einführung und nutzen das volle Potenzial des Systems für die Verbesserung Ihrer Kundenbeziehungen und Ihres Unternehmenserfolgs.

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6. Ziele der CRM Strategie hinter Ihrem CRM System

Haben Sie bereits ein CRM System oder eine spezifische CRM-Strategie? Stehen Sie noch am Anfang ohne CRM System und Strategie mit CRM System, aber ohne eine CRM-Strategie?
Wir können Ihnen einige allgemeine Ziele nennen, die Unternehmen mit ihrer CRM-Strategie verfolgen können:

  1. Kundenzentrierung: Eine CRM-Strategie kann darauf abzielen, eine kundenzentrierte Unternehmenskultur zu schaffen und sicherzustellen, dass alle Geschäftsaktivitäten auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ausgerichtet sind.
  2. Kundenbindung und Kundenzufriedenheit: Durch ein effektives CRM System und eine entsprechende Strategie können Unternehmen ihre Kundenbindung stärken, indem sie personalisierte Kommunikation, maßgeschneiderte Angebote und exzellenten Kundenservice bieten. Dies führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit und langfristigen Kundenloyalität.
  3. Umsatzsteigerung: Eine CRM-Strategie kann darauf abzielen, den Umsatz zu steigern, indem sie Verkaufschancen identifiziert, Cross-Selling- und Upselling-Möglichkeiten nutzt und Vertriebsprozesse optimiert.
  4. Effiziente Prozesse: Durch den Einsatz eines CRM Systems und einer passenden Strategie können Unternehmen ihre internen Prozesse effizienter gestalten. Dies umfasst die Automatisierung von Aufgaben, die Vereinfachung von Workflows und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.
  5. Datenmanagement und Analyse: Eine CRM-Strategie zielt darauf ab, wertvolle Kundendaten zu sammeln, zu verwalten und zu analysieren. Dies ermöglicht es Unternehmen, bessere Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Marketing- und Vertriebsstrategien kontinuierlich zu verbessern.
  6. Wettbewerbsvorteil: Eine effektive CRM-Strategie kann Unternehmen dabei unterstützen, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben, indem sie eine bessere Kundenbetreuung, personalisierte Angebote und eine umfassende Kundenkenntnis bieten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Ziele einer CRM-Strategie je nach Unternehmen, Branche und individuellen Bedürfnissen variieren können. Unternehmen sollten ihre CRM-Strategie entsprechend ihrer eigenen Ziele und Prioritäten gestalten.

Eine Strategie macht Sinn, wenn diese in Einzelschritte und messbare Ziele unterteilt und gemessen wird. Hierzu beraten wir Sie gerne und unterstützen Sie bei der Einführung und Messung der Ziele, z. B. mit PowerBI.

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7. Wie kann der Erfolg eines CRM Systems gemessen werden?

Hier sind die einzelnen Punkte, begleitet von Beispielen für zugehörige Key Performance Indicators (KPIs):

  1. Kundenbindung und -zufriedenheit:
    • Kundentreue (% der wiederkehrenden Kunden)
    • Wiederholungskäufe (Anzahl der wiederholten Käufe pro Kunde)
    • Kundenzufriedenheitsumfragen (durchschnittliche Kundenzufriedenheitsbewertung)
    • Net Promoter Score (NPS) (Anteil der Kunden, die das Unternehmen weiterempfehlen)
  2. Umsatzsteigerung:
    • Gesamtumsatz (vor und nach der Implementierung des CRM Systems verglichen)
    • Anteil wiederkehrender Kunden am Gesamtumsatz
    • Durchschnittlicher Bestellwert pro Kunde
    • Verkaufsvolumen pro Kunde
  3. Effizienzsteigerung:
    • Bearbeitungszeit von Kundenanfragen (durchschnittliche Zeit zur Beantwortung von Kundenanfragen)
    • Anzahl der Doppelerfassungen von Kundendaten
    • Automatisierungsgrad von Vertriebs- und Kundenserviceaktivitäten
    • Verbesserte Datengenauigkeit (Reduzierung von Fehlern bei der Datenpflege)
  4. Vertriebsleistung:
    • Verkaufszahlen (Gesamtumsatz oder Anzahl der abgeschlossenen Verkäufe)
    • Conversion-Raten (Verhältnis von Leads zu gewonnenen Kunden)
    • Gewinnmargen (Prozentsatz des Gewinns im Verhältnis zum Umsatz)
    • Vertriebszykluszeit (Durchschnittliche Zeit vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss)
  5. Marketingeffektivität:
    • Anzahl generierter Leads (aus Marketingaktivitäten)
    • Konversionsraten (Verhältnis von Leads zu qualifizierten Opportunities)
    • Kosten pro Lead (Gesamtausgaben für Marketing geteilt durch die Anzahl der generierten Leads)
    • Marketing Return on Investment (ROI) (Verhältnis von Marketingkosten zum erzielten Umsatz)
  6. Datenqualität und -nutzung:
    • Datenqualität (Genauigkeit, Vollständigkeit, Aktualität der Kundendaten)
    • Nutzung des CRM-Systems (Anzahl der Benutzer, Aktivitäten pro Benutzer)
    • Dateneingabequalität (Prozentsatz der vollständig und korrekt erfassten Daten)
    • Anzahl von Berichten und Analysen, die auf CRM-Daten basieren

Diese KPIs dienen als Beispiele und können je nach Unternehmen, Branche und spezifischen Zielen angepasst werden. Es ist wichtig, diejenigen auszuwählen, die am besten die gewünschten Aspekte der CRM-Leistung und des Erfolgs messen.


8. Warum ist so oft von einer CRM-Lösung die Rede?

CRM Systeme werden oft auch als CRM-Lösungen bezeichnet, da sie eine umfassende Lösung zur Bewältigung der Herausforderungen im Kundenbeziehungsmanagement bieten. Der Begriff „Lösung“ impliziert, dass das CRM System nicht nur eine einzelne Software ist, sondern eine ganzheitliche Lösung, die verschiedene Komponenten und Funktionen umfasst, um die Bedürfnisse im Kundenbeziehungsmanagement zu erfüllen.

Eine CRM-Lösung geht über die reine Software hinaus und umfasst oft zusätzliche Dienstleistungen wie Beratung, Implementierung, Schulung und Support. Sie kann maßgeschneiderte Funktionen und Module bieten, die an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens angepasst werden können. Eine CRM-Lösung soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Kundenbeziehungen zu optimieren, effiziente Geschäftsprozesse zu etablieren und bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.

Indem der Begriff „Lösung“ verwendet wird, wird betont, dass ein CRM System nicht nur eine einzelne Software ist, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der Technologie, Strategie, Prozesse und Dienstleistungen kombiniert, um einen Mehrwert für Unternehmen zu schaffen und deren Anforderungen im Kundenbeziehungsmanagement zu erfüllen.

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9. In welchen Unternehmensbereichen kann ein CRM System eingesetzt werden?

Ein CRM System kann in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt werden, um Kundenbeziehungen zu verbessern und geschäftliche Aktivitäten effizienter zu gestalten. Hier sind einige Bereiche, in denen ein CRM System häufig verwendet wird:

  1. Vertrieb: Ein CRM System unterstützt den Vertrieb bei der Verwaltung von Leads, der Verfolgung von Verkaufschancen, der Auftragsabwicklung und der Prognose von Umsätzen. Es ermöglicht Vertriebsmitarbeitern, Kundendaten zentral zu speichern, Verkaufsaktivitäten zu verfolgen und Vertriebsprozesse effizient zu koordinieren.
  2. Marketing: CRM Systeme spielen eine wichtige Rolle im Marketingbereich, indem sie die Segmentierung von Zielgruppen, das Management von Marketingkampagnen, die Verfolgung von Marketingaktivitäten und die Analyse von Marketingdaten ermöglichen. Sie unterstützen die Personalisierung von Marketingbotschaften und helfen bei der Generierung von qualifizierten Leads.
  3. Kundenservice: Ein CRM System ermöglicht es Unternehmen, Kundenanfragen effizient zu bearbeiten, den Kundenservice zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Kundenservice-Mitarbeiter können auf Kundeninformationen zugreifen, vergangene Interaktionen nachverfolgen und Probleme schnell und effektiv lösen.
  4. E-Commerce: Im E-Commerce kann ein CRM System dabei helfen, das Einkaufserlebnis zu personalisieren, Kundenverhalten zu analysieren, Cross-Selling- und Upselling-Möglichkeiten zu identifizieren und den Kundenservice zu verbessern. Es ermöglicht auch die Integration mit E-Commerce-Plattformen für eine nahtlose Kundenerfahrung.
  5. Projektmanagement: Einige CRM Systeme bieten Funktionen für das Projektmanagement, bei denen Kundenbeziehungen mit Projektaktivitäten verknüpft werden können. Dies ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Teams, die an Kundenprojekten arbeiten, und eine effektive Nachverfolgung der Projektfortschritte.
  6. Business Intelligence und Analyse: CRM Systeme bieten Funktionen für die Datenanalyse und -berichterstattung, die es Unternehmen ermöglichen, wertvolle Erkenntnisse aus den gesammelten Kundendaten zu gewinnen. Dies unterstützt die Geschäftsanalyse, die Identifizierung von Trends und die Entscheidungsfindung auf Basis von Daten.
  7. Human Resources (HR): Ein CRM System kann auch im HR eingesetzt werden, um die Verwaltung von Mitarbeiterdaten, das Talentmanagement und die Mitarbeiterbindung zu unterstützen. Es ermöglicht die Erfassung und Verwaltung von Informationen zu Mitarbeitern, deren Karriereweg, Schulungen, Leistungsbeurteilungen und Mitarbeiterengagement. Ein CRM System kann dabei helfen, Mitarbeiterdaten zentral zu speichern, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen HR und Mitarbeitern zu verbessern und effektive HR-Prozesse zu etablieren.
  8. Abteilungsübergreifender kollaborativer CRM-Ansatz: Ein abteilungsübergreifender kollaborativer CRM-Ansatz zielt darauf ab, die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Abteilungen im Unternehmen zu fördern. Statt isolierter Datensilos ermöglicht ein CRM System den Zugriff auf Kundendaten und Interaktionen über verschiedene Abteilungen hinweg, wie Vertrieb, Marketing, Kundenservice und Support. Dies fördert eine nahtlose Zusammenarbeit und ermöglicht es den Teams, konsistente und personalisierte Kundenerlebnisse zu liefern. Durch den abteilungsübergreifenden Ansatz können beispielsweise Vertrieb und Marketing Informationen austauschen, um gezielte Marketingkampagnen basierend auf Vertriebsdaten durchzuführen, oder der Kundenservice kann auf Kundeninteraktionen zugreifen, um besser auf Kundenanfragen einzugehen. Der abteilungsübergreifende kollaborative CRM-Ansatz trägt dazu bei, die Kundenerfahrung zu verbessern, die Effizienz zu steigern und Silodenken im Unternehmen abzubauen.

    Der abteilungsübergreifende kollaborative CRM-Ansatz erfordert eine enge Zusammenarbeit und klare Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen. Es ist wichtig, klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und Zugriffsrechte zu definieren, um sicherzustellen, dass alle Teams effektiv zusammenarbeiten und von den geteilten Kundendaten profitieren können. Ein CRM System fungiert dabei als gemeinsame Plattform, die den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit über die verschiedenen Abteilungen hinweg ermöglicht und so zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Kundenbeziehungen beiträgt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Anwendungsbereiche eines CRM-Systems von Unternehmen zu Unternehmen variieren können. Jedes Unternehmen kann das CRM System entsprechend seinen individuellen Anforderungen und Geschäftsprozessen anpassen, um die bestmöglichen Ergebnisse in den genannten Bereichen zu erzielen.



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10. Das CRM System als zentraler Knotenpunkt für Datenintegration im Unternehmen

Ein CRM System (Customer Relationship Management) ist ein zentrales System für die Integration von Informationen und Prozessen in einem Unternehmen. Es fungiert als zentrale Plattform, die verschiedene Abteilungen und Funktionen miteinander verbindet, um einen nahtlosen Informationsaustausch und eine effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Durch die Integration von Daten und Prozessen aus Vertrieb, Marketing, Kundenservice, HR und anderen relevanten Abteilungen bietet ein CRM System eine umfassende Sicht auf Kundeninteraktionen, Transaktionen und Präferenzen. Es ermöglicht den Mitarbeitern, auf aktuelle und konsistente Kundeninformationen zuzugreifen, sodass sie besser Entscheidungen treffen und effektiver mit Kunden interagieren können.

Daher werden umgebene Software Systeme oft mit einem CRM System integriert. Hier sind die fünf häufigsten Integrationen mit einem CRM System:

  1. ERP (Enterprise Resource Planning): Eine Integration zwischen dem CRM System und dem ERP-System ermöglicht den Austausch von Informationen wie Kundenstammdaten, Auftragsdetails, Bestandsverfügbarkeit und Rechnungsstellung. Diese Integration sorgt für eine konsistente Datenbasis zwischen Vertrieb, Marketing und Finanzabteilung und unterstützt die effiziente Abwicklung von Bestellungen und Transaktionen.
  2. Marketingautomatisierung: Eine Integration zwischen dem CRM System und einer Marketingautomatisierungsplattform ermöglicht die nahtlose Übertragung von Kundendaten und -interaktionen zwischen den Systemen. Dadurch können Marketingteams personalisierte Marketingkampagnen basierend auf den gesammelten Kundendaten durchführen, Leads generieren und qualifizieren sowie das Kundenverhalten analysieren.
  3. Die Integration einer Telefonanlage in ein CRM System ermöglicht eine nahtlose Verbindung zwischen der Kommunikation per Telefon und den Kundendaten im CRM System. Durch diese Integration werden verschiedene Funktionen und Vorteile ermöglicht:
    • Anruferidentifikation: Beim Erhalt eines Anrufs wird die Telefonnummer des Anrufers automatisch mit den Kundendaten im CRM-System abgeglichen. Dadurch erhalten Mitarbeiter sofort Zugriff auf wichtige Informationen über den Anrufer, wie beispielsweise den Namen, die Kontakthistorie und offene Tickets oder Angebote.
    • Anrufaufzeichnung und -protokollierung: Während eines Telefonats können Anrufaufzeichnungen automatisch erstellt und mit den entsprechenden Kundendatensätzen im CRM System verknüpft werden. Dadurch haben Mitarbeiter die Möglichkeit, Anrufnotizen, Aufgaben und vereinbarte Maßnahmen direkt im System zu erfassen, um eine vollständige Übersicht über die Kundeninteraktionen zu gewährleisten.
    • Click-to-Dial-Funktionen: Durch die Integration können Mitarbeiter Telefonnummern direkt aus dem CRM System wählen, indem sie einfach auf die Nummer klicken. Dies spart Zeit und minimiert Tippfehler bei der manuellen Eingabe von Telefonnummern.
    • Echtzeitkommunikation: Die Integration ermöglicht es den Mitarbeitern, eingehende Anrufe direkt im CRM System zu empfangen und den Anrufstatus anzuzeigen. Dadurch können sie die Anrufe effizient verwalten und schnell auf Kundenanfragen reagieren.
    • Verbesserte Kundenservicequalität: Dank der Integration können Mitarbeiter auf einen vollständigen Überblick über die Kundenhistorie und vorherige Interaktionen zugreifen, während sie mit dem Kunden sprechen. Dies ermöglicht eine personalisierte Kundenbetreuung und eine schnellere Problemlösung.

      Die Integration einer Telefonanlage in ein CRM System trägt zur Verbesserung der Kommunikation, Effizienz und Kundenservicequalität bei. Mitarbeiter haben Zugriff auf aktuelle Kundendaten während eines Anrufs, können Informationen erfassen und nachverfolgen und bieten so einen optimierten Kundenservice.
  4. CPQ steht für „Configure, Price, Quote“ und bezieht sich auf den Prozess der Konfiguration, Preisgestaltung und Angebotserstellung von komplexen Produkten oder Dienstleistungen. CPQ wird häufig in Verbindung mit CRM Systemen eingesetzt, um den Vertriebsprozess zu unterstützen und die Effizienz bei der Angebotserstellung zu verbessern. Die Integration von CPQ in ein CRM System bietet mehrere Vorteile:
    • Konfiguration: CPQ ermöglicht es Vertriebsmitarbeitern, komplexe Produkte oder Dienstleistungen mithilfe von Konfigurationsregeln und -optionen anzupassen. Durch die Integration in ein CRM System können Vertriebsmitarbeiter diese Konfigurationsmöglichkeiten direkt im System nutzen, um maßgeschneiderte Angebote für Kunden zu erstellen. Die Konfiguration erfolgt in der Regel über benutzerfreundliche Tools und Formulare im CRM System.
    • Preisgestaltung: CPQ ermöglicht eine dynamische Preisgestaltung, bei der Preise basierend auf bestimmten Kriterien wie Konfigurationsoptionen, Rabatten, Vertragsbedingungen und anderen Faktoren berechnet werden. Durch die Integration in ein CRM System können Vertriebsmitarbeiter die Preisgestaltung automatisieren und genaue Preise für Kundenangebote generieren. Das CRM System speichert die relevanten Preisinformationen und stellt sicher, dass die Preise konsistent und aktuell sind.
    • Angebotserstellung: Mit CPQ können Vertriebsmitarbeiter mühelos professionelle Angebote erstellen, die auf den spezifischen Anforderungen und Präferenzen des Kunden zugeschnitten sind. Durch die Integration in ein CRM System können Vertriebsmitarbeiter Angebote direkt aus dem CRM System generieren, indem sie auf vordefinierte Vorlagen zugreifen und relevante Daten und Konfigurationen automatisch übernehmen. Dies erleichtert den Prozess der Angebotserstellung, reduziert Fehler und ermöglicht eine schnellere Reaktionszeit auf Kundenanfragen.
    • Datenkonsistenz und Aktualität: Durch die Integration von CPQ in ein CRM System werden Datenkonsistenz und Aktualität gewährleistet. Kunden- und Produktdaten werden in einem zentralen System verwaltet, sodass Vertriebsmitarbeiter auf aktuelle Informationen zugreifen können. Änderungen an Produkten, Preisen oder Konfigurationsregeln werden automatisch im CRM System aktualisiert und stehen für die Angebotserstellung zur Verfügung.

      Die Integration von CPQ in ein CRM System ermöglicht eine effiziente Konfiguration, Preisgestaltung und Angebotserstellung, was den Vertriebsprozess optimiert, Fehler reduziert und die Kundenbetreuung verbessert. Die Verbindung von CPQ-Funktionen mit dem CRM System unterstützt die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Marketing und Kundenservice und ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Kundenbeziehungen und -interaktionen.
  5. Die Integration einer Webseite mit einem CRM System ermöglicht es Unternehmen, den Informationsfluss zwischen der Webseite und dem CRM System zu optimieren und eine nahtlose Erfahrung für Besucher und Kunden zu schaffen. Hier sind einige Vorteile und Funktionalitäten einer solchen Integration:

    • Erfassung von Leads: Durch die Integration kann das CRM System mit der Webseite verbunden werden, um Leads automatisch zu erfassen. Wenn ein Besucher auf der Webseite ein Kontaktformular ausfüllt oder eine Anfrage stellt, werden die Informationen direkt in das CRM System übertragen. Dadurch werden manuelle Eingaben reduziert und Dateninkonsistenzen vermieden.
    • Personalisierung und Segmentierung: Durch die Integration von Webseiten-Daten mit dem CRM System können Unternehmen das Verhalten von Besuchern analysieren und personalisierte Inhalte liefern. Informationen über die besuchten Seiten, heruntergeladene Ressourcen oder Klickverhalten können genutzt werden, um die Kommunikation anzupassen und den Besuchern relevante Informationen bereitzustellen.
    • Automatisierte Aktualisierung von Kundendaten: Wenn ein bestehender Kunde auf der Webseite bestimmte Aktionen ausführt, können diese Informationen automatisch mit dem CRM System synchronisiert werden. Das ermöglicht eine aktuelle und umfassende Sicht auf Kundeninteraktionen, um besser auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können.
    • Verknüpfung von Verkaufschancen: Wenn ein Lead von der Webseite in eine Verkaufschance umgewandelt wird, kann das CRM System automatisch die relevanten Informationen übernehmen. Dadurch werden Informationen über den Lead, seine Interaktionen mit der Webseite und andere relevante Daten im Verkaufsprozess genutzt, um eine nahtlose Übergabe an das Vertriebsteam zu gewährleisten.
    • Nachverfolgung von Kampagnen: Durch die Integration kann das CRM System Informationen über Marketingkampagnen, verwendete Tracking-Codes oder Quellen von Webseitenbesuchern erfassen. Dadurch können Unternehmen den Erfolg ihrer Marketingaktivitäten messen und den Return on Investment (ROI) analysieren.
    • Kundenservice und Support: Durch die Integration von Webseiten-Daten mit dem CRM System können Kundenservice-Teams den Kontext von Kundenanfragen besser verstehen. Informationen über die Aktivitäten auf der Webseite oder vorherige Interaktionen können genutzt werden, um einen effektiven und personalisierten Kundenservice zu bieten.

      Die Integration einer Webseite mit einem CRM System ermöglicht Unternehmen, den gesamten Kundenlebenszyklus besser zu verwalten, personalisierte Inhalte bereitzustellen und die Effizienz von Marketing-, Vertriebs- und Kundenserviceaktivitäten zu steigern. Durch die Automatisierung des Datenflusses zwischen der Webseite und dem CRM System können Unternehmen eine verbesserte Kundenbetreuung, eine effektivere Lead-Generierung und eine umfassende Analyse des Kundenverhaltens erreichen.



11. Warum für das Microsoft Dynamics CRM System entscheiden?

Es gibt mehrere Gründe, warum sich Unternehmen für Microsoft Dynamics CRM entscheiden könnten. Hier sind einige der Hauptvorteile und Gründe für die Wahl von Microsoft Dynamics CRM:

  1. Integration mit Microsoft-Produkten: Microsoft Dynamics CRM bietet eine nahtlose Integration mit anderen Microsoft-Produkten wie Microsoft 365, Outlook, Excel und SharePoint. Diese Integration ermöglicht eine reibungslose Zusammenarbeit, einen einfachen Datenaustausch und eine effiziente Nutzung vorhandener Tools und Plattformen.
  2. Skalierbarkeit und Flexibilität: Microsoft Dynamics CRM ist skalierbar und passt sich den individuellen Anforderungen und dem Wachstum eines Unternehmens an. Es kann sowohl für kleine Unternehmen als auch für große Konzerne geeignet sein und bietet eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten, um die spezifischen Geschäftsanforderungen zu erfüllen.
  3. Umfangreiche Funktionalität: Microsoft Dynamics CRM bietet eine breite Palette von Funktionen und Modulen, die verschiedene Aspekte des Kundenbeziehungsmanagements abdecken. Dazu gehören Vertriebsmanagement, Marketingautomatisierung, Kundenservice, Projektmanagement und mehr. Die umfangreiche Funktionalität ermöglicht es Unternehmen, verschiedene Geschäftsprozesse in einer einzigen Plattform zu konsolidieren.
  4. Analyse und Berichterstattung: Microsoft Dynamics CRM bietet leistungsstarke Analyse- und Berichterstattungsfunktionen, die es Unternehmen ermöglichen, wertvolle Einblicke in Kundenverhalten, Vertriebsleistung, Marketingeffektivität und andere geschäftsrelevante Daten zu gewinnen. Mit leistungsstarken Analysetools können Unternehmen Trends erkennen, datengesteuerte Entscheidungen treffen und ihre Geschäftsstrategien optimieren.
  5. Cloud- und On-Premise-Optionen: Microsoft Dynamics CRM bietet sowohl eine cloud-basierte (Dynamics 365) als auch eine On-Premise-Option. Unternehmen können die Implementierungsoption wählen, die am besten zu ihren Anforderungen, Präferenzen und IT-Infrastrukturen passt. Die cloud-basierte Lösung ermöglicht einen einfachen Zugriff, regelmäßige Updates und Skalierbarkeit, während die On-Premise-Option Unternehmen mehr Kontrolle über ihre Daten und Systeme bietet.
  6. Unterstützung durch Microsoft: Als Teil des Microsoft-Ökosystems bietet Microsoft Dynamics CRM den Vorteil einer starken Unterstützung durch Microsoft und ein umfangreiches Netzwerk von Partnern. Unternehmen können auf umfassenden Support, regelmäßige Updates, Schulungen und eine aktive Community zugreifen, um das Beste aus ihrer CRM-Implementierung herauszuholen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl eines CRM-Systems eine individuelle Entscheidung ist, die von den spezifischen Anforderungen und Zielen eines Unternehmens abhängt. Vor der Entscheidung für Microsoft Dynamics CRM ist es ratsam, eine gründliche Evaluation durchzuführen, um sicherzustellen, dass es den Bedürfnissen und Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.

Salesforce vs. Microsoft Dynamics 365

Salesforce CRM oder Microsoft Dynamics 365 CRM
Was ist die bessere Wahl bei CRM-Lösungen?

Eine der ältesten Rivalitäten in der Unternehmens-IT ist die zwischen Microsoft Dynamics 365 und Salesforce, zwei führenden Anbietern von Customer Relationship Management (CRM), deren Lösungen sich nur schwer voneinander unterscheiden lassen. Sicherlich gibt es andere Anbieter, die einen großen Teil des CRM-Marktes ausmachen. Da diese beiden in Bezug auf den Preis, die Art des Zielunternehmens und die Benutzeroberfläche sowie die Erfahrung so vergleichbar sind, werden sie gerne miteinander verglichen.

Beides sind ausgereifte, bekannte und marktführende Lösungen. Mit Hilfe von dutzenden Kunden, die eine Migration von Salesforce zu Dynamics 365 CRM getätigt haben, konnten wir eine Liste von allen Punkten erstellen, aus welchen Gründen die Kunden sich für den Wechsel entschieden haben.

Wir bei der Dynamics Consulting GmbH kommen, durch die genannten Gründe, zu dem Entschluss, dass Microsoft Dynamics 365 CRM das überlegene System im Vergleich zu Salesforce bei Customer Engagement-Lösungen ist.

In diesem Beitrag werden wir zehn Gründe erläutern, warum Microsoft Dynamics 365 CRM die bessere Wahl ist.

1. Gesamtkosten

Salesforce ist die teuerste CRM-Lösung in der IT-Welt. Die Kosten pro Benutzer für Dynamics 365 CRM betragen etwa die Hälfte der Kosten von Salesforce CRM. Mit Dynamics 365 CRM bekommen Sie mehr Features zu einem angemessenerem Preis.

Personalisierungskosten: Während Konfigurationsänderungen kostenlos sind, kann die Implementierung die Einstellung eines Salesforce-Administrators und die Zahlung einer monatlichen Rate erfordern.  Es ist wichtig, die potenziellen versteckten Kosten für die Erstellung benutzerdefinierter Funktionen zu beachten, die Sie als entscheidend für das Unternehmenswachstum eingestuft haben.

Microsoft Dynamics 365 hat eine flexible Preisstruktur, die die anfängliche Einführung und die schrittweise Erweiterung Ihrer Nutzung fördert. Sie zahlen eine Pauschalgebühr für Ihren ersten Modul-/App-Kauf und erhalten dann einen Rabatt auf nachfolgende Apps. Es besteht die Möglichkeit, zusätzliche Apps hinzuzufügen (und zu entfernen), wenn sich Ihre Geschäftsanforderungen im Laufe der Zeit ändern. Die Preise von Dynamics 365 sind öffentlich einsehbar, was jedoch nicht bedeutet, dass sie feststehen. Viele Anbieter bieten kundenspezifische Preise oder Rabatte bei der Lizenzierung mehrerer Produkte an. Daher sollten Sie versuchen, ein besseres Angebot auszuhandeln. Um die CRM-Lösungen von Dynamics 365 zu lizenzieren, können Unternehmen entweder einzelne Standalone-Apps erwerben oder sich für die Lizenzierung von App-Bündeln im Rahmen eines der verschiedenen Pläne entscheiden. Der Dynamics 365 Plan ist ein komplettes Set aus ERP- und CRM-Apps, das den Nutzern Zugriff auf alle Module der Software-Suite bietet.

Die Features von Dynamics 365 CRM Professional Edition sind in hohem Maße vergleichbar mit der Salesforce Enterprise Edition – Dynamics 365 CRM kostet etwa die Hälfte. Salesforce Add-ons sind teurer und haben standardmäßig weniger Funktionen.

2. Integration mit anderen Technologien

Es gibt viele Punkte, die Dynamics 365 CRM zum führenden CRM-System machen, hier der bedeutsamste:

Immer mehr Kunden wählen Dynamics 365 CRM aufgrund seiner einfachen Integration mit anderen vertrauten Microsoft-Technologien.

Dynamics 365 CRM harmoniert sehr gut mit Apps wie Sharepoint, Yammer, Outlook, Office 365 und Microsoft Office. Es ist beispielsweise möglich, ein Angebot oder andere Datensätze direkt aus Outlook zu erstellen, ohne das Programm zu wechseln. Denken Sie nur daran, wie produktiv Ihre Mitarbeiter mit dieser Software sein könnten. Wie durch diverse Studien belegt, verbringt ein Mitarbeiter bis zu 40% seiner Arbeitszeit mit Wechseln und Daten übertragen zwischen verschiedenen Programmen sowie der Suche nach Informationen.

Der Vorteil von Microsoft Dynamics ist, dass es zwei Komponenten für die Funktionen bietet (die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens und Ihre Lösung für die Zukunft). Sie können es mit einer Buchhaltungslösung wie Quickbooks von Intuit integrieren oder seine integrierte Buchhaltungslösung Microsoft Dynamics 365 Financials verwenden.
Leider ist Salesforce in Bezug auf die in seiner Lösung angebotenen Funktionen begrenzt und erfordert meist zusätzliche externe Anwendungen, die nicht kostenlos sind. Wenn Sie eine Anwendung für das Projektmanagement oder die Finanzen haben möchten, müssen Sie eine zweite, völlig andere Anwendung mit Salesforce haben. Und selbst wenn Sie externe Anwendungen hinzufügen, stoßen diese an Grenzen, was die gemeinsame Nutzung von Daten, die Synchronisierung von Prozessen und den Betrieb des Systems insgesamt angeht. Sie werden einen IT-Experten benötigen, um zusätzliche Lösungen für Ihre Probleme zu erstellen. Dies könnte dazu führen, dass sich die Software verlangsamt.

In MS Dynamics 365 CRM haben Sie alles rund um den Kunden zentral zur Verfügung. Das führt uns direkt zum nächsten Punkt:

3. Benutzerfreundlichkeit

Die Benutzung von Dynamics 365 CRM ist durch seine Ähnlichkeit und Kompatibilität zu vielen bekannten Programmen sehr einfach. Die Anwender kommen mit dem besser klar, was sie bereits kennen.

Es kann eine Herausforderung für jeden neuen Arbeitnehmer sein, ein CRM-System zu nutzen. Deswegen ist eine einfache Bedienung von entscheidender Bedeutung.

Da es sich bei Microsoft Dynamics 365 um ein Microsoft-Produkt handelt, funktioniert das System hervorragend mit den klassischen Microsoft-Produkten wie Office 365, Outlook oder SharePoint. Dies macht es besonders interessant für Unternehmen, die mit vielen Microsoft-basierten Workflows arbeiten. So kann die CRM-Oberfläche beispielsweise innerhalb von Outlook bedient werden, sodass Benutzer auf CRM-Funktionen zugreifen können, ohne ihre E-Mail-Plattform zu verlassen. Salesforce lässt sich zwar ebenfalls gut mit Microsoft-Produkten integrieren, jedoch nicht so nahtlos wie Microsoft Dynamics.

4. Datenhaltung

Salesforce und Microsoft Dynamics 365 CRM haben deutliche Unterschiede bei der Kunden-Datenhaltung und dem entsprechenden Preismodell. Salesforce berechnet für einen API-Zugang und das zur Verfügungstellen des Backups extra Gebühren.

Bei Dynamics 365 CRM sind Backups auf Anfrage kostenfrei erhältlich und der API-Zugriff auf Ihre Daten ist in Ihrem Abonnement enthalten. Das Besondere bei Microsoft Dynamics 365 CRM ist, dass Sie mit einem Backup der Datenbank auch jederzeit in eine andere Deployment-Version (On-Premise oder Partner-hosted) wechseln können.

Einige der Funktionen, mit denen sich Microsoft Dynamics Engagement und Salesforce von den anderen CRM-Anbietern abheben, beziehen sich auf künstliche Intelligenz (KI) und automatisierte Intelligenz. Sowohl Salesforce als auch Microsoft verfügen über die Ressourcen auf Unternehmensebene, um KI-Tools zu entwickeln oder zu erwerben, die ihre Vertriebs- und Servicetools intelligenter machen.
Die KI-Tools von Microsoft sind in das Dynamics 365-Produkt sowohl im Vertriebs- als auch im Servicemodul integriert und ermöglichen die Analyse natürlicher Sprache und intelligente Umsatzprognosen. Da diese Tools die Geschwindigkeit von Geschäftsanwendungen für viele Unternehmen erhöhen, wird KI auf weitere Microsoft-Tools ausgeweitet.

Salesforce Einstein AI nutzt Lernalgorithmen der künstlichen Intelligenz, um die besonderen Verkaufsgewohnheiten jedes Unternehmens zu verstehen und Verbesserungen vorzuschlagen. Bei der Implementierung in Service- und Marketingkampagnen und -tools kann Einstein Antworten auf Kundenfragen vorschlagen oder Vermarkter zu den effektivsten Strategien anleiten. Das Tool lässt sich nahtlos in Salesforce einbinden, ist aber derzeit noch kostenpflichtig.

5. Entwicklung und Flexibilität

Entwicklung

Microsoft Dynamics 365 CRM unterstützt gängige Programmiersprachen (wie HTML, .net und Java), während Salesforce seine eigene Programmiersprache (Apex) verwendet. Microsoft Dynamics 365 CRM-Benutzer haben den Vorteil, ihre eigenen Anpassungen entwickeln zu können, ohne eine bestimmte Programmiersprache nutzen zu müssen. Eine der größten Schwierigkeiten, von den Salesforce-Kunden berichten, ist, dass die Anpassungsfähigkeit des nativen CRM-Systems limitiert ist.

Flexibilität

Dynamics 365 CRM-Kunden haben die Möglichkeit, Ihre gehosteten Daten lokal in die eigene Infrastruktur zu verlagern oder bei einem Partner in einem Rechenzentrum betreiben zu lassen.

Innerhalb des Dynamics 365 CRM-Systems haben Sie die Deployment-Wahlfreiheit. Das CRM-System kann mit verhältnismäßig kleinem Aufwand zwischen den drei Deployment-Formen (siehe Punkt 7) hin und her migriert werden.

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6. Versteckte Kosten

Salesforce Add-ons sind bei Microsoft Dynamics 365 CRM entweder schon an Bord oder sie sind zu einem niedrigen Preis verfügbar.

Zusätzlicher Speicher kann mit Salesforce teuer sein. Microsoft Dynamics 365 Speicherplatz kostet weniger als die Hälfte vom Salesforce Speicherplatz.

7. Bereitstellungsoptionen

Microsoft Dynamics 365 CRM ist verfügbar als SaaS (Multi-Tenant Hosting), PartnerHosted und On-Premise Hosted, während Salesforce nur eine Bereitstellungsoption besitzt: das SaaS-Modell.

Einige Organisationen (wie z. B. die Regierung) benötigen lokale Datenhaltung und somit auch die lokale Installation des CRM-Systems in Ihrem Sicherheitsnetzwerk. Diese Organisationen brauchen einen eigenen Management-Zugriff, was nur durch eine On-Premise-Installation gewährleistet ist. Diese Deployment-Option ist nur mit Microsoft Dynamics 365 CRM möglich.

8. Support

Mit Microsoft Dynamics 365 CRM hat der Kunde im Gegensatz zu Salesforce wesentlich mehr Beratungsoptionen. Microsoft unterhält ein viel größeres Partnernetzwerk und der Zugriff auf Microsoft Dynamics 365 CRM-Experten ist weltweit auch vor Ort gewährleistet.

Salesforce ist ein riesiges Unternehmen und seine Größe scheint einige negative Auswirkungen auf die Supportoptionen für Benutzer zu haben. Zum einen scheint die Fluktuation bei den Support-Mitarbeitern ein Problem zu sein, was es schwierig macht, langfristige Arbeitsbeziehungen mit bestimmten Support-Mitarbeitern aufzubauen, die Ihr Unternehmen kennen. Auch der Helpdesk des CRM kann häufig nicht schnell reagieren.

9. Erweiterbarkeit

Anpassungen sind, wie bereits erwähnt, mit Microsoft Dynamics 365 CRM einfacher umsetzbar. Wenn Unternehmen wachsen oder umstrukturieren, ist es für den Wettbewerbsvorteil entscheidend, Änderungen einfach und bequem umsetzen zu können.

10. Datenvisualisierung

Die meisten CRM-Systeme verfügen über Visualisierungsmöglichkeiten, wie z. B. Dashboards und Charts. Auch hier ist Flexibilität wettbewerbsentscheidend. Microsoft Dynamics 365 CRM-Benutzer verfügen über die Möglichkeit, Ihre Dashboards und Charts selbst zu erstellen und anzupassen. Wie Sie sehen, ist Microsoft Dynamics 365 CRM die bessere Wahl bei CRM-Lösungen.

Die Microsoft Dynamics 365 Roadmap (https://roadmap.dynamics.com/) zeigt Ihnen, was aktuell für Kunden verfügbar ist und was sich in der Entwicklung befindet.

Hier haben wir die wichtigsten Fragen zu den beiden führenden CRM-Lösungen zusammengefasst:

Dynamics 365 vs. Salesforce: Welches System ermöglicht den besten Kundenservice?

Dynamics 365 vs. Salesforces: Welche Marketing-Funktionen bieten sie?

Dynamics 365 vs. Salesforces: Was bieten sie in Bezug auf Kundeninsights?

Dynamics 365 vs. Salesforces: Wie sieht es mit dem Projektservice aus?

Dynamics 365 vs. Salesforce: Welche Lösung wird Ihren Außendienst am besten unterstützen?

Dynamics 365 vs. Salesforce: Wie sieht es mit dem Retail-Management aus?

Dynamics 365 vs. Salesforce: Welche Auswirkungen haben sie auf Ihre Finanzen und Ihre Geschäftsprozesse?

Dynamics 365 vs. Salesforce: Mit welcher Lösung können Sie die besten Talente rekrutieren?

In der Tat bietet Salesforce nur eine kleine Anzahl von grundlegenden Lösungen an, um die Navigation zu erleichtern, Ihre gesamte Software miteinander zu verbinden und Ihnen das tägliche Leben zu erleichtern. Letztendlich haben Sie eine Reihe von externen Anwendungen, in denen Sie von einer zur anderen navigieren müssen.
Im Gegensatz dazu bietet Dynamics 365 eine breite Palette von Funktionen. Da die Anwendungen sorgfältig direkt in das CRM integriert wurden, arbeiten sie problemlos zusammen und kommunizieren miteinander, ohne den Datenaustausch oder Ihr Arbeitstempo zu unterbrechen. Auf diese Weise ist alles perfekt synchronisiert und Sie können effizient und zeitsparend arbeiten.

Microsoft Dynamics CRM vs. Microsoft Dynamics CE

Microsoft Dynamics CRM wird Microsoft Dynamics 365 for Customer Engagement
Wo sind die Unterschiede?


Microsoft CRM. MS CRM. Microsoft Dynamics CRM. Dynamics CRM. Dynamics 365. Es sind einige Begriffe, die verwirren können. Wir klären auf:

  1. Microsoft Dynamics ist die Produktfamilie und umfasst in Deutschland die Produkte:
    • Microsoft Dynamics 365 for Customer Engagement (vormals Dynamics CRM). Hier handelt es sich um das Enterprise CRM-System von Microsoft mit den Kernmodulen Vertrieb, Marketing, Service, Projektplannung, Fieldservice und HR.
    • Microsoft Dynamics 365 Business Central (vormals Microsoft Dynamics Navision). Hierbei handelt es sich um das kleine ERP-System von Microsoft mit den Kernmodulen Finanzen und Operations.
    • Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations (vormals Microsoft Dynamics Axapta oder Microsoft Dynamics AX oder auch kurz DAX genannt). Hierbei geht es um das größte ERP-System von Microsoft mit den Kernmodulen Finanzen und Operations.
    • Weltweit gibt es weitere Produkte in der Dynamics-Familie, die in Deutschland und insgesamt kaum relevant sind.
  2. Ende 2016 wurde der Familienname in Microsoft Dynamics 365 umbenannt.

Unterschiede zwischen Microsoft Dynamics CRM und Microsoft Dynamics 365 for Customer Engagement

Der Markenname Microsoft Dynamics CRM wurde für das CRM-Produkt der Version 4.0, also Microsoft Dynamics CRM 4.0, bis Microsoft Dynamics CRM 2016 geführt. Dazu haben wir einen Beitrag: Die Geschichte von Microsoft CRM.

Im Folgenden beschäftigen wir uns mit diesen Punkten:

Microsoft Dynamics CRM

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